Fühlen Sie sich morgens oft wie gerädert, obwohl Sie vermeintlich genug Stunden im Bett verbracht haben? Der Grund dafür könnte ein gestörter Schlafzyklus sein. Denn Schlaf ist nicht gleich Schlaf.
Während der Nacht durchlaufen wir verschiedene Schlafphasen, die sich nicht nur in unserer Gehirnaktivität, sondern auch in körperlichen Funktionen wie dem Puls beim Schlafen unterscheiden und entscheidend für unsere Erholung sind.
Woher weiß man, wann es Zeit ist aufzustehen? Und wie können wir unseren Schlafzyklus positiv beeinflussen, um einen optimalen Schlaf zu erreichen und erholt und energiegeladen in den Tag zu starten? Dieser Artikel nimmt Sie mit auf eine Reise durch die faszinierende Welt des Schlafs und gibt Ihnen wertvolle Tipps für einen erholsamen Schlaf.
Inhalt:
1. Kurz und knapp: Was passiert beim Schlafen?
2. Die vier Schlafphasen im Detail
3. Schlafzyklus und der optimale Zeitpunkt zum Aufwachen
4. Schlafstörungen und ihre Auswirkungen
5. Die richtige Schlafumgebung
6. Weitere Tipps für einen gesunden und erholsamen Schlaf
7. Schlafphasen nutzen: Ihr Weg zu mehr Energie
Während wir schlafen, durchläuft unser Körper nicht nur verschiedene Schlafphasen, sondern auch eine Reihe von wichtigen physiologischen Veränderungen.
Jede Nacht durchlaufen wir einen faszinierenden Kreislauf aus vier verschiedenen Schlafphasen, die sich in ihrer Dauer, Gehirnaktivität und Funktion unterscheiden. Diese Unterschiede zeigen sich unter anderem in den Hirnströmen, die mit einem EEG gemessen werden können.
Die erste Phase ist der Übergang vom Wachzustand in den Schlaf – die sogenannte Einschlafphase. Die Schlaflatenz, also die Zeit, die es braucht, um einzuschlafen, beträgt in dieser Phase nur wenige Minuten.
In der ersten Phase befindet man sich also eher in einem Zustand der Schläfrigkeit. Die Muskeln entspannen sich, Atmung und Herzschlag werden langsamer.
Im Gehirn dominieren jetzt Alpha-Wellen, die auch im entspannten Wachzustand vorkommen. Diese Phase dauert nur wenige Minuten und ist durch ein leichtes Dösen gekennzeichnet. Man kann leicht aufwachen und hat oft das Gefühl, noch gar nicht richtig geschlafen zu haben.
Nach der Einschlafphase folgt der Leichtschlaf, der etwa die Hälfte unserer Schlafdauer ausmacht. Die zweite Phase ist also der eigentliche Schlaf. Man ist eingeschlafen, befindet sich jedoch in einem leichten Schlaf, aus dem man schnell geweckt werden kann.
Die Körperfunktionen fahren weiter herunter, die Körpertemperatur sinkt und die Gehirnwellen werden langsamer. Gelegentlich treten sogenannte Schlaf-Spindeln auf – kurze Aktivitätsmuster im EEG, die mit der Gedächtniskonsolidierung in Verbindung gebracht werden.
Jetzt befinden wir uns im Tiefschlaf – der wichtigsten Phase für unsere körperliche Erholung. Die Herzfrequenz und die Atmung sind nun am langsamsten, die Muskeln maximal entspannt.
Im Gehirn dominieren Delta-Wellen – langsame, synchrone Wellen, die auf eine tiefe Entspannung hinweisen. In dieser Phase werden Wachstumshormone ausgeschüttet, das Immunsystem gestärkt und Energiereserven aufgefüllt. Weckt man uns jetzt aus dem tiefen Schlaf, fühlen wir uns meist wie gerädert und brauchen einige Zeit, um richtig wach zu werden.
Die vierte und letzte Phase ist der REM-Schlaf, auch Traumschlaf genannt. REM steht für „Rapid Eye Movement“ und beschreibt die schnellen Augenbewegungen, die in dieser Phase unter den geschlossenen Lidern stattfinden.
Während dieser Zeit ist das Gehirn am aktivsten, kurz vor dem Aufwachen. Körperlich ist der Schlafende jedoch inaktiv, die Muskulatur ist wie gelähmt. Daher wird diese Phase auch oft „paradoxer Schlaf“ genannt. Es ist auch die Phase, in der wir am meisten träumen.
Diese Lähmung schützt uns davor, unsere Träume im Schlaf auszuleben. Die Atmung und der Herzschlag werden wieder schneller und unregelmäßiger. Der REM-Schlaf ist wichtig für die emotionale Verarbeitung, Gedächtniskonsolidierung und Kreativität.
Im Laufe der Nacht durchlaufen wir diese vier Phasen in Zyklen. Die Schlafzyklus Dauer beträgt dabei etwa 90 bis 120 Minuten. Innerhalb eines Zyklus verkürzt sich die Dauer des Tiefschlafs zugunsten des REM-Schlafs.
Wie wir bereits gelernt haben, verläuft unser Schlaf in Zyklen von etwa 90 bis 120 Minuten. Jeder Zyklus beinhaltet alle vier Schlafphasen.
Der optimale Zeitpunkt zum Aufwachen ist am Ende eines solchen Zyklus, da wir uns dann meist in einer leichten Schlafphase befinden und erholter aufwachen. Lange schlafen bedeutet also nicht automatisch, dass wir auch erholt sind. Werden wir hingegen mitten in einer Tiefschlafphase unsanft geweckt, fühlen wir uns oft gerädert und brauchen länger, um in die Gänge zu kommen.
• Hören Sie auf Ihren Körper: Beobachten Sie, wie viele Stunden Schlaf Sie benötigen, um sich fit und ausgeruht zu fühlen.
• Schaffen Sie eine Schlafroutine: Gehen Sie Sie möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie auch immer zur gleichen Zeit auf – auch am Wochenende.
• Verwenden Sie einen Schlafphasenwecker: Diese Wecker analysieren Ihren Schlafrhythmus und wecken Sie in einer leichten Schlafphase.
• Optimieren Sie Ihre Schlafhygiene: Schaffen Sie eine angenehme Schlafumgebung, verzichten Sie auf Koffein und Alkohol vor dem Schlafengehen und bewegen Sie sich regelmäßig.
Indem Sie Ihren Schlafzyklus kennen und berücksichtigen, können Sie Ihre Schlafqualität aktiv verbessern und erholsamer schlafen.
Die Basis für erholsamen Schlaf ist die richtige Schlafumgebung. Neben einer angenehmen Temperatur und Dunkelheit spielen vor allem die Matratze und das Kissen eine entscheidende Rolle. Eine hochwertige Matratze, wie die von TEMPUR, stützt den Körper optimal und kann so den Tiefschlaf fördern. Wählen Sie das richtige Kissen, um Ihren Kopf, Ihren Nacken und Ihre Schultern zu stützen.
TEMPUR bietet eine große Auswahl an Matratzen und Kissen, die auf verschiedene Schlafpositionen und Bedürfnisse abgestimmt sind.
Besonders hervorzuheben ist die innovative SmartCool Technologie™, die in vielen TEMPUR Matratzen und Kissen zum Einsatz kommt. Sie sorgt für ein angenehm kühles Liegegefühl und hilft, überschüssige Wärme abzuleiten. So genießen Sie ein optimales Schlafklima und wachen erholt und erfrischt auf.
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Sie wissen nun, wie wichtig die verschiedenen Schlafstadien für einen erholsamen Schlaf sind. Doch wie können Sie Ihre Schlafqualität aktiv verbessern und dafür sorgen, dass Sie jede Nacht die optimale Erholung finden? Neben der Berücksichtigung Ihres individuellen Schlafzyklus spielen auch eine Reihe weiterer Faktoren eine wichtige Rolle.
Ihr Schlafzimmer sollte ein Ort der Ruhe und Entspannung sein. Achten Sie auf eine angenehme Temperatur, Dunkelheit und Ruhe.
Essen Sie am Abend leicht verdauliche Kost und nehmen Sie die letzte Mahlzeit idealerweise zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen ein.
Sportliche Betätigung kann die Schlafqualität verbessern – allerdings sollten Sie intensives Training am späten Abend vermeiden.
Vermeiden Sie es fernzusehen oder am Smartphone zu surfen. Diese Aktivitäten können dazu führen, dass Sie länger wach bleiben und in einen Zustand des Wachschlafs verfallen.
Nehmen Sie sich vor dem Schlafengehen Zeit zum Entspannen. Ein warmes Bad, ein gutes Buch oder Entspannungstechniken wie Yoga oder progressive Muskelentspannung können Ihnen helfen, zur Ruhe zu kommen.
Koffein und Alkohol können den Schlaf negativ beeinflussen. Vermeiden Sie daher den Konsum am Abend.
Indem Sie diese Tipps beherzigen und bewusst auf Ihre Schlafgewohnheiten achten, können Sie Ihre Schlafqualität aktiv verbessern und erholsamer schlafen.
Sie haben nun gelernt, wie wichtig die verschiedenen Schlafphasen und der Schlafzyklus für einen erholsamen Schlaf sind und wann Sie im Einklang mit Ihrem Schlafzyklus am besten aufstehen, um energiegeladen in den Tag zu starten.
Neben einer gesunden Schlafhygiene spielt auch die Wahl der richtigen Matratze und des Kissens eine entscheidende Rolle. TEMPUR Matratzen und Kissen passen sich dank des einzigartigen TEMPUR® Materials optimal an Ihren Körper an und bieten so eine hervorragende Druckentlastung.
So werden Ihre Schlafphasen optimal unterstützt. Das hilft Ihnen dabei, erfrischt und voller Energie aufzuwachen.
Die Anzahl der benötigten Schlafzyklen ist individuell unterschiedlich und hängt von Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und Aktivitätslevel ab. Erwachsene benötigen in der Regel 4-6 Schlafzyklen pro Nacht, was einer optimalen Schlafdauer von etwa 6-9 Stunden entspricht. Die Schlafdauer bei Kindern hingegen ist deutlich höher, hier variiert das Schlafbedürfnis je nach Alter.
Nein, die Dauer der Schlafphase variiert von Person zu Person und im Laufe der Nacht. Du fragst dich sicher, wie lange eine Schlafphase geht: Im Durchschnitt dauert ein kompletter Schlafzyklus einer Schlafphase etwa 90 bis 120 Minuten.
Die Tiefschlafphase (N3) ist die wichtigste Schlafphase. In dieser Phase erholt sich der Körper am effektivsten, das Immunsystem wird gestärkt und Wachstumshormone ausgeschüttet.
Dafür kann es verschiedene Gründe geben. Stress, ungünstige Schlafgewohnheiten oder gesundheitliche Probleme können den Schlaf stören. Wenn Sie häufig unter Schlafproblemen leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Achten Sie auf regelmäßige Schlafenszeiten, schaffen Sie eine angenehme Schlafumgebung und verzichten Sie auf Koffein und Alkohol am Abend. Ein Schlafphasenwecker kann Ihnen helfen, zum optimalen Zeitpunkt aufzuwachen.
Die Matratze spielt eine entscheidende Rolle für die Schlafqualität und trägt zu einem wirklich erholsamen Schlaf bei.
Der Begriff Kernschlaf ist kein wissenschaftlicher Begriff, sondern wird umgangssprachlich verwendet, um die besonders erholsamen Schlafphasen zu beschreiben. Gemeint sind damit meist die ersten beiden Schlafzyklen der Nacht, in denen die Tiefschlafphasen (N3) am längsten sind.
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